Loverboy
Loverboy
Es war das erste Mal, seit dem Katja mit Anne befreundet war, dass die beiden Mädels nach der Schule nicht zu den Pferden oder gleich nachhause gingen. Heute wollten die beiden einen Mann besuchen, der vier Hunde besaß.
Anne die Freundin von Katja erzählte schon seid Tagen ununterbrochen von den beiden großen Schäferhunden und dessen beiden 6 Wochen alten Welpen.
Die Mädchen brauchen mit den Fahrrädern eine Viertelstunde zu dem Typen, der seid kurzer Zeit in das alte Bauernhaus gezogen war, dass vorher viele Jahre leer gestanden hatten.
Der Typ war wohl viel unterwegs und hatte daher er wenig Zeit für seine Hunde. Gerade jetzt war es besonders wichtig, sich um die Hunde zu kümmern, wo sie Welpen hatten.
Ann und Katja fanden es schon bedauerlich, wenn sich jemand Tiere anschaff, und sich keine Zeit dafür nimmt. Was die beiden Mädels nicht wissen konnten, dass dieser Kerl, ein türkischer Loverboy war.
Loverboys sind meist junge Männer, die gezielt nach jungen Mädchen suchen, um sich ihr Vertrauen zu erschleichen, um sie später in Form von Zuhälterei auszubeuten.
„Katja du darfst es niemanden erzählen, aber ich bin ein bisschen in denTypen verknallt“! Beichte Anne ihrer Freundin Katja, bevor sie auf den alten Hof von dem Typen ging.
„Ist doch cool, antwortete Katja. Aber warum soll das den keiner wissen?“ fragt Katja
Anne überlegt kurz, schaute verlegen zu Boden, antwortete Katja aber nicht auf ihre Frage.
„Hee Anne erzähle mir was los ist, ich bin deine beste Freundin, du weißt mir kannst du alles erzählen!“ Sagte Katja
„Ja gut“! Sagte Anne und erzählt.....
Dass ihre Verliebtheit richtig kompliziert ist, weil der Typ 32 Jahre alt ist, also Fünfzehn Jahre älter als Anne oder Katja. Rein theoretisch hätte er ihr Vater sein können. Ihre Eltern konnten es nicht erzählen, da würde es mächtigen Ärger geben.
„Anne,Anne, warum musst du dich ausgerechnet in einen so alten Typen verlieben!“ Sagte Katja und musste etwas grinsen.
Als beide dann vor der Haustür standen und klingelten, war Katja gespannt, wie der Typ wohl aussehen mag..
Die Tür geht auf, ein großer Kerl, bestimmt zwei Meter, öffnet die Tür. Sein muskulöser Oberkörper zeichnete sich deutlich unter dem engen T-Shirt ab, das er über seiner Jeanshose trug. Beide Arme schmückten mehrere Tätowierungen, zu viele um sich ein genaues Bild von dem Typ zu machen
Anne kickte nervös, und Katja wusste nicht recht, wohin sie schauen sollte. Sie spürte, wie Mustafa (so heiß der Türke) sie von oben bis unten fixierte.
„Wir kommen wegen der Hunde“! Sagte Anne ganz aufgeregt und nervös.
Mustafa ging ins Haus und kam mit vier Hunden an der Leine zurück. „Hier ihre beiden Süßen“! Sagt Mustafa kurz und knapp
Katja hatte bedenken, weil die Hunde doch recht groß waren und sagten. „Oje“! Bist du sicher, dass es gut geht, Anne? „Nicht, dass sie mich umreißen oder mich hinter ihnen herschleifen“, sagte Katja
„Nein, das will ich doch nicht hoffen“, sagte Mustafa. Nicht das du dir noch die Knie hübschen blutig machst, Süße!
Was sollte Katja darauf antworten? War das ein Scherz? Oder eine blöde Anmache? Katja war auf jeden Fall etwas verwirrt, als sie mit Anne und den Hunden losging.
„Und wie findest du ihn“? fragt Anne, als sie außer Sichtweite von Mustafa waren und er sie nicht hören konnte.
„Willst du eine ehrliche Antwort Anne?“ fragte Katja
„Ja klar“! Sagt sie mir bitte Katja!“
„Er wirkt auf mich etwas ungehobelt“! sagt Katja. „Wäre auf keinen Fall mein Typ!“
„Du meinst, weil er tätowiert ist“? fragte Anne
„Nein, ich meine Ausstrahlung, seine Bemerkungen....wie er uns anstarrt....Da stimmt was nicht....Ich weiß nicht, was es ist“? Antwortete Katja
In den nächsten Tagen gingen Anne und Katja nach der Schule immer wieder zu Mustafa und seinen Hunden, weil er sich um die Tiere nicht gut kümmerte.
Zu Hause gab es jetzt öfter Krach bei Katja. Weil das Mädchen sich mehr um die Hunde, als um die Schule kümmerte.
Wenn sie Stress mit ihren Eltern hatte, glaubte das Mädchen oft wütend mit Tränen in den Augen zu Mustafa, der sie immer tröstete. Katja hatte das Gefühl, endlich jemanden gefunden zuhaben, der sie verstand und zuhörte.
Mustafa brachte Katja auch hin und wieder Nachhause, er wollte, dass ihre Eltern wussten, wo ihre Tochter war. Meistens gab Mustafa Katja noch einen Kuss auf die Wange oder Stirn.
„Bist du dabei dich in Mustafa etwa zu verlieben Katja?“ Fragte Anne ihre Freundin
Katja schüttelte heftig mit dem Kopf und musste laut lachen. „Nee du, nie im Leben, Mustafa ist ganz bestimmt nicht mein Fall, viel zu alt!“
Anne und Katja schauen im Unterricht öfter auf die Uhr, die Zeit ging überhaupt nicht rum, sie wollte doch zu Mustafa und den Hunden. So ging das Wochen lang, dadurch ließen natürlich die Schulnoten extrem nach.
Irgendwann durfte Anne dann nicht mehr zu Mustafa und denn Hunden, angeblich wegen ihrer schlechten Schulnoten.
Katja wollte das aber nicht glauben, dass dies wirklich der Grund dafür war. „Hast du vielleicht deinen Eltern gesagt, dass du in Mustafa verliebt bist“! Hat Katja keck Anne gefragt
„Nein, um Gottes Willen, wenn sie das wüssten, dann dürfte ich überhaupt nicht mehr vor die Tür. Ich hab meinen Eltern nur gesagt, dass wir bei Mustafa die Hunde ausführen. Und das du ihn sehr nett findest!“
Katja sah Anne wütend an. „Wie kannst du so etwas sagen, ich bin doch nicht verliebt in Mustafa. Wenn das meine Eltern hören, dann darf ich auch nicht mehr zu Mustafa und den Hunden. Das ist nicht lustig“!
Katja kämpft mit den Tränen, und war richtig sauer auf Anne ihre Freundin. Wie konnte Anne ihr das nur antun? Sie schob die Schuld einfach Katja in die Schuhe.
Weshalb wollen deine Eltern nicht mehr das du Mustafa gehst, dass liegt doch nicht wirklich an deinen Schulnoten Anne!" fragte Katja wütend.
Ann druckst erst rum, wusste nicht ob sie es wirklich sagen sollte, aber sie tat es dann doch „Meine Mutter hat gehört, dass Mustafa eine kriminelle Vergangenheit hat. Und ich soll auch dich warnen“!
Überrascht blicke Katja Anne an. „Warnen? Du hast mich doch zu Mustafa gebracht, erzähle das lieber deinen Eltern und sorg dafür, dass nicht irgendwelche komische Geschichten über mich erzählt werden....sonst sage ich deiner Mutter wie es wirklich war, hast du das verstanden “!
Zwei Stunden später bekam Katja eine WhatsApp von ihrer Freundin Anne."Hee, bist du noch sauer auf mich Katja?"
Katja ignorierte die Nachricht, und antwortete nicht. Keine 10 Minuten später bekam Katja erneut eine WhatsApp. „Ich habe meinen Eltern erklärt, dass ich in Mustafa verliebt war und das es jetzt vorbei ist. Ich habe meinen Eltern versprochen, nicht mehr zu Mustafa zu gehen“
„Oh, ist das so“! schreibt Katja keck zurück
Antwort per WhatsApp von Anne."„Natürlich nicht, wir gehen einfach weiter zu Mustafa aber heimlich!"
„Gut, bist morgen dann Anne“! Schickt Katja zurück
Am nächsten Tag gleich nach der Schule sind Anne und Katja gleich wieder zu Mustafa und den Hunden mit den Fahrrädern gefahren. Auf dem Weg dorthin sagt Anne zu Katja. „Ich glaube, Mustafa findet dich ziemlich nett“!
Katja musste lachen. „Dann hat Mustafa aber Pech, den ich stehe nicht auf alte Männer!"
Als die beiden Mädchen mit den Fahrrädern auf das Grundstück von Mustafa abbiegen, fuhr die Mutter von Anne mit dem Auto an ihren Vorbei.
Anne und Katja hatten das Gefühl, dass die Mutter die beiden gesehen haben musste, deswegen hatte Anne jetzt große Angst.„Ich glaube, ich komme doch nicht mit Katja, dass gibt sonst richtigen Ärger“!
Katja konnte ihre Freundin Anne gut verstehen. „Ja Anne echt Schade“! Dann trennten sich die beiden Mädels, Ann fuhr mit dem Rad Nachhause und Katja zu Mustafa.
Mustafa der gerade aus der Haustür kam, und Katja vom Fahrrad steigen sieht, ruft er laut dem Mädchen zu.. „Hallo Kleine, schön das du da bist, möchtest du was etwas trinken?“
Katja war schon etwas überrascht von dem netten Angebot, von Mustafa, weil es doch ein sehr heiser Sommertag war. "Ja gerne Mustafa!"
Katja erzählt Mustafa, dass Anne nicht mehr kommen dürfte, ihre Eltern haben es ihr verboten, wegen schlechter Schulnoten!"
„Du kommst weiter zu mir und den Hunden oder Süße?“ fragt Mustafa Katja und legt seinen Arm um ihre Hüften.
War Katja überhaupt nicht e, drückte sie Mustafas Arme aus ihren Hüften. Sie wollten das nicht und sagt. „Ich finde dich echt okay Mustafa, und ich bin gerne hier bei dir und den Hunden, aber mehr läuft da nicht!“
Mustafa lacht, greift nach einer Zigarette und sagt. „Okay, Okay, aber du bleibst einfach für mich ein hübsches Mädchen!"
Katja fand gut wie Mustafa ihre Argumente akzeptierte und nicht beleidigt oder sauer auf sie war. Er ist wirklich ein Mann der Katja langsam faszinierte, wie er sich so präsentiert, als ob er „Mister Right“ wäre.
Katja lächelt Mustafa. „Danke für das nette Kompliment von dir Mustafa“! Sagte das Mädchen ging dann zu den Hunden und kümmerte sich liebevoll um sie.
Irgendwann hört Katja ihr Smartphone klingeln, auf dem Display erschien der Name von ihrer Mutter. „Hallo Mutti was gibt's“!
Katja's Mutter war sehr kurz angebunden und sagte.„Du kommst sofort jetzt Nachhause“!
Bevor Katja noch etwas sagen oder fragen konnte, hat Ihre Mutter sie schon wieder weggedrückt.
Katja konnte es sich überhaupt nicht erklären, was ihrer Mutter da über die Leber gelaufen sein musste.
Katja lief mit Tränen in den Augen zu Mustafa, der das Mädchen liebevoll in seine tätowierten starken Arme nimmt. „Hee meine Süße was ist los“
Katja erzählte Mustafa, was ihre Mutter ihr sagte und ihre Tränen wurden stärker.
Zärtlich strich Mustafa mit seinen Fingern Katja die Tränen aus dem Gesicht. „Kleines bitte nicht weinen, ich kann deine Eltern verstehen, ihre kleine Prinzessin bei einem Türken das wollen sie natürlich nicht.“ sagt Mustafa und schiebt Katja die Haarsträhne aus dem Gesicht.
„Ich möchte natürlich nicht das du Ärger von deinen Eltern bekommst wegen mir. Deswegen fahr mit deinem Fahrrad jetzt Nachhause. Komm einfach eine weile nicht mehr zu mir und denn Hunden, bis sich deine Eltern etwas beruhigt haben.
Katja schüttel heftig mit dem Kopf und sage mit leiser Stimme. „Du meinst das nicht wirklich oder“?
Mustafa nickt mit dem Kopf zieht ein Smartphone aus der Hosentasche reichte es mir und sagt.„Hier Süße, nimm das, ich schenke es dir.“ Wir können uns schreiben oder telefonieren, nur eine Zeitlang“!
Katja wusste nicht, ob sie jetzt lachen oder weinen sollte. Katja verstand einfach ihre Eltern nicht, dass sie kein Vertrauen zu ihrer Tochter hatte. Katja war richtig wütend auf ihre Eltern und Mustafa dankbar für das Smartphone.
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